Mittwoch, 28. März 2012

Wet Picture # 14 - Brunnen

Die Blogaktion von Barbara

Im 19. Jahrhun­­dert begannen Karlsruher Bürger­s­frauen, ihre Wäsche zum Waschen und Bügeln nach Bulach (inzwischen Stadtteil von Karlsruhe) zu geben. Die Bulacher Mägde verschaff­ten sich so einen guten Neben­­ver­­­dienst. Aus diesen Anfängen entwi­­ckel­ten sich seit der Wende zum 20. Jahrhun­­dert regel­rech­te Indus­trie­­be­triebe, die direkt am Dorfein­­gang gebaut wurden und noch in der Nachkriegs­­­zeit arbeiteten.
Die Bulacher haben Geld für den Wäsche­rin­­­nen­­­brun­­­nen gesammelt 

Ich hab ihr mal ihre Oberurseler Kollegin zur Seite gestellt:

Wäschfraa-Brunnen

An der Oberurseler Bleiche, einem Platz am Rande der historischen Altstadt, steht der Wäschfraa-Brunnen. Früher wuschen die Frauen mit diesem Wasser ihre Wäsche und ließen sie auf dem Platz trocknen und bleichen. Noch in den 50er Jahren nutzte man den Brunnen zum Waschen, da das Wasser als sehr rein galt.
1979 wurde der Brunnen zum ersten Oberurseler Brunnenfest umgestaltet. Über dem halbkreisförmigen Becken ist nun die Skulptur einer Waschfrau auf einem Sockel zu sehen. Und der Platz heißt nun "An der Bleiche" und wird für Märkte und Feste genutzt.


 

Kommentare:

  1. Oh, das ist ja interessant! Immer wieder spannend, bei Dir rein zu schauen!
    Ich wünsche Dir einen schönen, sonnigen Tag!
    Liebste Grüße
    Gisela

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  2. Super Idee von Dir, liebe Margarethe, zum Thema Wasser und ganz toll finde ich die Skulpturen. LG. Ingrid

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  3. Ha! - die Waschfrau aus Oberursel kenn ich gut! Die habe ich auch schon mehrfach fotografiert. Der Karlsruher Brunnen gefällt mir aber auch sehr gut.
    Lieben Gruß
    Elke

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  4. *lach* Ich dachte du hättest deine Wäsche abgelichtet wie sie nass an der leine hängt *grins* Aber das ist auch ein schöner Beitrag, vielen Dank mit herzlichen Grüßen Barbara

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  5. Ein passendes Thema zum Projekt.
    Wir hatten, als ich klein war, auch noch eine richtige Waschküche mit riesigen Zubern und Waschbrettern im Keller. Das weckt Erinnerungen. Da habe ich mir als Kind eine Art Wohnzimmer eingerichtet.

    LG von Alice

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  6. Wirklich passend das Thema! Wäsche hätte ich auch noch für die beiden Waschfrauen....
    Liebe Grüße Rosi

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  7. ...was bin ich froh, liebe margarethe,
    dass irgendjemand die Waschmaschine erfunden hat...das war schon eine schwere Arbeit früher...die Brunnenfiguren gefallen mir...

    lieber Gruß von Birgitt

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  8. Ein interessanter Brunnen, er zeigt wie es früher war, so wird die Plackerei nicht vergessen ;-)
    liebe Grüße
    Karin

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  9. Das passt bestens zu meiner Figur der Waschfrau aus Billerbeck.
    Nur sie hat keinen Brunnen, "nur" ein Denkmal bekommen.
    Der Bottich erinnert mich an die alte Waschmaschine meiner Mutter mit Wassermotor.
    Die in Oberursel schleppt schon den Korb mit der nassen Wäsche. Auch kein leichtes Unterfangen.

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  10. Tolle Fotos, würden auch zu KbkM passen.

    LG Mathilda ♥

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  11. An dieser Stelle gab es früher mal eine Wäscherei. Ich weiß nicht mehr wie die hieß. Da sah es in Bulich noch anders aus. Das Bulicher Loch und die Südtangente gab es noch nicht.

    Liebe Grüße
    Harald

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  12. Da muss es wohl mehrere Wäschereien gegeben haben. Aber zum Glück wurde ja rechtzeitig die Waschmaschine erfunden. Keine Wäscherei mehr, dafür Umgehungsstrasse und zuhause wäscht die Wäsche ganz alleine ;))).

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